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xt350.de Foren-Übersicht -> Suche -> Kolben hin und jetzt findet man das eine und andere auch...
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Kolben hin und jetzt findet man das eine und andere auch...
BeitragVerfasst am: 14.11.06, 17:41 Antworten mit Zitat
Iller
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Anmeldung: 06.09.2006
Beiträge: 8
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Hallo erstmal.
Nach 'nem kapitalen Motorschaden mit abgefallenem Ventilteller ist jetzt die ganze Musik auseinandergenommen. DIESER Motor wird aber instandgesetzt! Weil: soviele gute und übrige Motoren gibt's ja wohl nicht... Sad
Viele Teile müssen neu und manche suche ich gebraucht:
Kickstarter-Welle verbogen, wer hat eine gerade übrig? Wohl blöd, den Deckel samt Dichtung vernünftig gerade wieder draufzubringen mit der krummen Welle. Gibt es hier vielleicht bessere Lösungen mit härterem Stahl z. B., wo die Welle gerade bleibt?
Lösung: Rolling Eyes mehr fahren, weniger kicken Very Happy
Oder: wer hat einen Schrottmotor übrig, dem ich dies und das noch abringen kann?
Grüße aus Ulm
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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 15:49 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Moin,

die Kickstarterwelle geht schon mal kaputt. (hab ich auch gerade gewechselt) Embarassed

Es gibt sie aber noch als Neuteil bei Yamaha. Very Happy

Je nach Händlergröße kostet sie zwischen 45.- - 55.- Euro.


Gruß,
Peter

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Gruß,
Peter


Nur im Lexikon kommt Erfolg vor Fleiß.
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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 16:44 Antworten mit Zitat
trischter
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Beiträge: 7123




Also hier, bitt´schön;- da muss ich dich ja mal verbal abwatschen:
Es issn Quark, dass die ET-Preise von der Grösse des Händlers abhängig sind.
Ich höre auch dreimal die Woche den unterschwelligen Vorwurf, dass kleine Händler vor Ort sich ja nur die Taschen füllen wollen und deshalb "so teuer" sind.
Die fetten Raffgeier mit der möbelmarktgrossen Shoppingworld sind ja aber die Guten und die Freunde der Menschheit, die alles unterm EK verschenken.
Haha!
Meist isses genau umgekehrt, nur dass die Kleinen nicht so viel Mühe darauf verwenden, dies aufzuklären.
Jeder Händler kann seine Preise selbst kalkulieren und jeder Händler tut dies auch. Die einen besser, die andern schlechter, aber ich persönlich krieg die besseren Preise beim kleinen Krauter, 800m Luftlinie vom grossen Platzhirsch, muss mich nicht ärgern, weil ich noch Versandkosten für etwas blechen soll, was ein Vertragshändler normal auf Lager haben sollte, werde persönlich bedient und, wenns die Zeit zulässt, noch mit nem Kaffee gesegnet.
Es gibt unter Kleinen und Grossen Giersäcke und Samariter, Fuggerer und Raffsäcke, aber ich finanziere lieber das Auskommen von jemandem, der mir auch mal mit Infos weiterhilft, als von jemandem, der wie dreissig seiner Kollegen unterm Hallendach rumrennt und nicht dafür bezahlt wird, mich zu beraten, sondern um Ware rauszuhauen!
Prost Mahlzeit, das musste mal raus... Shocked

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Mein Nachbar hört gute Musik;- ob er das will oder nicht...Mr. Green
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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 17:39 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Moin,

mag schon stimmen, deine Sichtweise.

Aber wie erklärt sich dann der Preisunterschied ?

Der große Yamse Mann bei uns inne Gegend (Natuschke + Lange) ist preiswert (ca. 44.-) und der kleinere (Yamaha Schulze, ca 52.-) ist weder freundlicher noch kompetenter.
Über die "Zwergvertretung" (Hülseberg) decke ich lieber den Mantel des Schweigens..... Rolling Eyes (Er gibt sich aber auf seine Art Mühe..) Wink




Gruß,
Peter

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Gruß,
Peter


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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 18:01 Antworten mit Zitat
trischter
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Ich zitire mal nen Bekannten aus der branche: "es gibt zwei Arten von Motorradhändlern: die einen sind bankrott, und wissens, die andern sind es auch, wissens aber noch nicht."
Prinzipiell gibts Anbetracht dieser Aussage, die ne Bekannte, die jahrelang Betriebswirtschaftsanalysen für Automobil- und Motorradhändler gemacht hat, ziemlich krass bestätigen konnte, noch erstaunlich viele Motorradhändler.
Man könnte also sagen, dasses quasi egal ist, wieviel ein Händler für die Originalbrocken nimmt.
Die einen rechnen nen Pi-mal-Daumen Faktor drauf und wissen gar nicht, ob und wie realistisch der ist, die andern wissen es sehr genau und es hilft ihnen trotzdem nix, weil ihr Fixkostenapparat zu aufgebläht ist.
Wie dem auch sei: es hängt nicht an der Grösse des Ladens, wie die Preise ausfallen, es gibt Läden mit fähigen Leuten und Blindgängern und grosse ebenso.
Aber geh mal in den Supermarkt und lass dich da vonner Verkäuferin über mehr beraten, als darüber, wo sie was einsortiert hat...

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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 20:22 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Zumindest das mit dem Motorrad -Pleite - Händler kann ich bestätigen. Confused

Ich hab das ansatzweise ja auch schon privat betrieben ( Rolling Eyes ) aber "offiziell" geht das ja eigentlich gar nicht auf.

Bin jetzt ja auch "involviert" und sehe , wie wenig kleben bleibt.
Die Fix Kosten jedoch steigen in astrale Höhen...

Eigentlich so gut wie keine Ware auf Kommision, alles muss bezahlt werden.
Egal ob der z.B. der Helm, oder die Gebraucht-Maschine monatelang rumoxidiert, oder ein Kunde es nicht für nötig hält seine Reparaturrechnung zu bezahlen. Shocked

Beispiel :

TT 600 in Zahlung genommen. Umrechenpreis ca. 1000.- Euro.
Das war aber vor knapp einem Jahr !!!!
Zu erzielender Preis mit Glück ca. 1.500.- (abzgl. Aufbereitung und Fixkostenanteil, zzgl. Gwährleistung)
Tolle Rendite, da kriegt man ja fast mehr auf dem Sparbuch für seinen "Einsatz".

Keine rosigen Zukunftsaussichten ..... Crying or Very sad



das aber nur am Rande.


HABE AUCH KEINE GEBRAUCHTE KICKERWELLE MEHR ÜBRIG !! Wink


Gruß,
Peter

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Peter


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BeitragVerfasst am: 15.11.06, 21:25 Antworten mit Zitat
trischter
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Ich will mal Illers Thema und Suche um die Kickerwelle nicht sprengen und schreib einfach mal hier weiter.

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BeitragVerfasst am: 16.11.06, 17:15 Antworten mit Zitat
Iller
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Bei meinem Händler sehe ich, daß er und seine kleine Mannschaft sich auch (wer in dieser mod. Welt eigentlich nicht) mit irgendwelchen Rechnerproblemen auseinandersetzen dürfen und er tageweise nicht an die Arbeitsprogramme (Lager, Preise, Artikelnummern, etc.) drankommt. Ob das an Yamaha liegt mit Aufspielen neuer Daten oder sonst wo dran, auf jeden Fall ist einfach immer Zeit vergeudet mit Daten handschriftlich notieren und später recherchieren und Kunden zurückrufen und und und...

Ich hatte einen lieben Einkäufer bei einem Kunden im Gerätebau, der hat bis zu seiner Verrentung Sommer 2005 alle!!! Teile auf Karteikarten geführt. Die altmodischen gelblichen Kärtchen mit unendlich vielen Mengenbewegungen. Aber: alles hat gestimmt und der Betrieb lief reibungslos (warum auch nicht). Kein Computer, kein Absturz, kein Gedöns.

Also, die Abhängigkeit von EDV und Co. kann auch viel Zeit und damit Geld kosten.

Grüße
Iller
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BeitragVerfasst am: 16.11.06, 23:06 Antworten mit Zitat
trischter
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Eh klar! Fluch der Technik!
Neulich hat mir einer was vonner Reportage über Deutschlands kleinste Bank berichtet: ein Scheff, keine Angestellten, null Computer. Der Scheffe meinte, er könne stets die besten Konditionen machen, da er als letzte Investition ein Telefon mit Wählscheibe zu verbuchen hatte, das er nach Privatisierung der Telekom aus dem monatlichen "Leasing" bei der Post gelöst hat. Kein Computer, einen Fernschreiber (!), nur Karteikärtchen und statt Kundenrating alle persönlich bekannt. Die Bank ist an die Raifeissenbank in der gegend angegliedert, und immer, wenn er von denen was wissen muss, ist ein Rechner abgestürzt, das neu aufgespielte Datenpaket nicht kompatibel oder sonstwas in der Art.
Das (unter anderem) stützt meine These, dass der Hinterhofschrauber, der nix abschreibt, nur mit Eigenkapital arbeitet und weder ein Warenwirtschaftssystem noch ne vernünftige Buchhaltung hat, der gesündeste Betrieb ist. Zumindest, wenn er von seiner Materie Ahnung hat. Kein aufgeblasenes System, Miete wird eh vom Haupteinkommen gelöhnt, niemand erwartet ne Leistung von heute auf morgen, weil er sowieso null Lagerhaltung hat, kein totes Kapital in endlosen Kleiderständerreihen, nur ne Pappschachtel als Kasse, in der man sofort sieht, wieviel Kohle drin ist.
Geht heutzutage nur noch schwarz, denn alleine die Finanzämter zwingen einen dazu, den Apparat aufzublasen. Schonmal jemand versucht, die Einnahmen-/Ausgabenrechnung von so nem Nebengewerbe handschriftlich einzureichen? Haha...
Und selbst, wenn mans via "Elster" händelt, mosern die Freunde irgendwann, es sei nur Hobby und dementsprechend einzustampfen.
natürlich gibt es Licht am Ende des Tunnels: will hier niemanden zu nix anstiften, aber mich hat noch nie ein Lieferant nach ner Gewerbeabmeldung gefragt. Die wollen nur die GewerbeANmeldung sehen und würden mich wohl in hundert Jahren noch beliefern, auch wenn ich meinen Laden abmelden würde. Ich hab unter schätzungsweise zwanzig Lieferanten (hab halt ne schlanke Lieferantenliste...Wink ) genau einen, der mich vertraglich verpflichtet hat, ihn zu unterrichten, wenn die Grundlagen meines Gewerbes wegfallen, also der Laden abgemeldet würde. Immerhin...

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