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xt350.de Foren-Übersicht -> Motor & Co -> nach dem vierten vergaser: ruckeln ab 5000 bei vollgas Gehen Sie zu Seite Zurück  1, 2
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BeitragVerfasst am: 09.08.17, 16:10 Antworten mit Zitat
Etti
Stollenbrecher
 
Anmeldung: 10.02.2005
Beiträge: 855
Wohnort: Straubing




Kuck halt die Nadeldüse mal mit freiem Amtsauge GENAU an: Wenn die optisch auch nur den Hauch eines Hauches "oval" aussieht, haste den Übeltäter.
Nimm evtl. das Ding auch mal raus nach unten (ist nur eingesteckt): In den Bremsluftöffnungen hängt oftmals noch lackartiger eingetrockneter Restmüll von Altbenzin drin. Wenn der mal drin ist, wird der nie mehr aufgelöst. Sowas ruiniert natürlich die Bremsluftzumessung und dann ruckelt´s.

Das ist so symptomatisch für den Vergaser - alles andere ist (erstmal) zweitrangig.
Wär´s die Zündung, dann würd´s auch mal im AUspuff knallen.
Zündkerze und Stecker haste wohl mal auf Verdacht getauscht - sowas macht man bei jedem Mopped automatisch.
An die CDI glaub ich nicht recht, da ist das Prinzip "alles oder nichts" und dann würdest Du im Leerlauf auch nicht "hochjubeln" können (kannste?).

Wenn´s beim langsamen Aufziehen im Leerlauf (warm!!!) bis zum roten Bereich nicht kracht und ruckelt ist die ganze Zündanlage erstmal tutti la monte.
Unter Last steht die Nadel in der Düse aber ganz anders und wenn´s da ausgeschlackert ist, wird´s halt immer fetter und immer fetter und irgendwann isses zu fett und ruckelt.

TEST: WARMFAHREN, Lufi-Deckel runter, LuFi raus, einmal auf Vollgas hoch - wenn es jetzt WENIGER ruckelt (oder gar aufhört) lauft die Kiste zu FETT und die Nadeldüse ist die Ursache. Läuft´se jetzt SCHLECHTER, dann is die Hütte zu mager und das liegt evtl. am leicht zu niedrigen Benzinstand in der Schwimmerkammer - auswendig 6mm unter der "Naht"!
Bitte berichte!

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BeitragVerfasst am: 11.08.17, 20:54 Antworten mit Zitat
Rolf
schon lange dabei
 
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Wohnort: Braunschweig




Mal ein aktuelles Foto zum Thema Nadeldüse, sorry für meine Dreckfinger....finde den Fehler. Die Stellung ist "zu" auf dem Foto. Symptom:viel viel zu fett in allen Bereichen...








Übrigens in beiden Vergasern des Mopeds parallel verschlissen, also kein "Unfall", sondern Verschleiss. Werden wir zunehmend als Fehlerbild bei der 350'er bekommen...Etti predigt es ja schon seit Jahren...Sad

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...manche Dinge machen wirklich keinen Sinn, sind aber gut fürs Ego...
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BeitragVerfasst am: 11.08.17, 22:08 Antworten mit Zitat
Bulldog
Steilhang-Roder
 
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Kläre mal einen Unwissenden im Bereich Nadeldüse/Düsennadel auf... sollte da kein Ringspalt sein oder wie?
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BeitragVerfasst am: 12.08.17, 06:34 Antworten mit Zitat
Rolf
schon lange dabei
 
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Beiträge: 3398
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Die Nadel + ihre Düse/Führung kennen (grob) drei Zustände, natürlich alles mit gegenseitiger Beeinflussung...

Zu: Kein Sprit durch Hauptdüse in Ansaugluft

Regelbereich Teillast: Sprit entsprechend Nadelform/Nadeldüsendurchmesser in Ansaugluft

Auf/"Vollgas": Nadel hat keine Funktion, Sprit lt. Hauptdüse in Ansaugluft.

Ergo, wenn Nadeldüse nicht zu Nadel passt, das Spiel z.B. zu groß ist, läuft sie zu fett im Leerlauf/Teillastbereich. Teilweise kann man das noch mit abgesenktem Benzinstand in der Schwimmerkammer kompensieren (hilft ggf. Im Leerlauf) oder mit tiefer gehängter Nadel (kompensiert ggf. Im Teillastbereich), da geht aber dann das große Gepfusche los und macht keinen Spass mehr....

Das genaue erlaubte Spiel kann ich dir nicht sagen. Habe bei der gezeigten Düse den Fehler eingekreist durch mechanisches Verschließen der Hauptdüse (und vorher schon den Startvergaser im Ausschlussverfahren...), und auf einmal war mein Leerlauf in Ordnung und CO wieder regelbar Wink Hab einfach zu spät auf die Nadeldüse in Kombination mit Nadel geschaut... Übrigens, das Opfer war in diesem Fall nur die Düse, nicht die Nadel. Im "Spalt-Durchrutsch-Test" waren alte und neue Nadel gleichauf.

Und als On-Topic-Beitrag zum Ruckeln bei "vollgas": Membran, wenn Vergaser sauber sowie Ansaugstutzen, Steuerzeiten und Ventilspiel OK...

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BeitragVerfasst am: 12.08.17, 12:16 Antworten mit Zitat
Etti
Stollenbrecher
 
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Beiträge: 855
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Das Fiese bei der Nadeldüsennummer ist die Tatsache, dass der Schieber im Sekundär- (Gleichdruck) Vergaser ja keinerlei Verbindung zur Drosselklappe hat.
Man GLAUBT, man führe Vollgas, tatsächlich ist bei 6-6500 U/min das Dinbg mal grade gut halb auf. Und die Gemischzusammensetzung wird eben fast ausschliesslich von der Düsennadel bestimmt.

Die Menge der durch den Venturi strömenden Luft bestimmt, wie weit der Schieber durch die Membran hochgezogen wird und wie weit eben der konische Teil der Nadel aus der Nadeldüse rausgezogen wird.
Der daraus resultierende Ringspalt bestimmt, wieviel Kraftstoff beim entsprechenden Unterdruck da durchpasst und der Luft beigefügt wird.

Wenn jetzt der Ringspalt eben NICHT mehr passt, weil die Düsennadel ausgeschlackert ist, dann haut´s da zu vielle Benzin rein und es ruckelt, weil das Lujft/Benzingemisch nur noch kraftlos verbrennt ob Überschuss an Benzin.

Der Fehler in Rolfs Bild war eben die sichtbare Ovalität des Ringspalts.

Das Ding - also die Nadeldüse - ist ein Verschleissteil, welches man in der guten alten Zeit alle paar Jahre mal ersetzt hat. Da war die "Düse" und der darunterliegende "Düsenstock" auch noch getrennt und die "Düse" ein kleines "Messingröhrchen" und mithin Pfennigartikel.

Rolfs Idee ist eigentlich die genau Richtige: Man müsste das Ding mal ausmessen. Dooferweise hab ich nix zum Messen.

Man müsst doch eigentlich auch "zulöten" und neu bohren können?
Ich hab noch ´ne alte (DÜSE!!!!!) rumfliegen. Evtl. starte ich mal einen Versuch. Bräuchte man niedrigschmelzendes Messinglot. Mal kucken ob ich sowas auftreib oder weiss wer auswendig eins?
Alternativ MIG-Hartlöten! Hmm, wollte ich eh schon mal ausprobieren...

Mir graut vor der Tatsache, dass es das Ding nicht mehr neu gibt. Für den ganzen Teikei - Vergaserplempel gibt´s ja eh schon nix. Wenn jetzt Yamaha da auch noch die Grätsche macht, wird´s langsam eng!

Ich hab ja auch schon überlegt, da einfach einen anderen Vergaser dranzuflanschen.
Halbe 4er Batterie, da gab´s so kleine...

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