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Kiste springt nicht an-Was nun: Deko-Ventile??
BeitragVerfasst am: 16.02.22, 19:05 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
Table-Springer
 
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Moin zusammen,
leider ist es so, dass ich wieder mal ein kleines Problem habe:
Nachdem ich in den letzten 6 Wochen gut 1.500km einigermaßen störungsfrei hier fahren konnte, springt die Kiste nun nicht mehr an.

Dazu ne kleine Vorgeschichte (ldie eider doch etwas lang geworden ist):
Bisher war es so, dass sie bis 6.500/min sehr gut lief, ab 6.500/min gab es immer wieder Unterbrechungen, die ich bisher auf eine nicht ganz perfekte Vergasereinstellung zurückgeführt habe.

Das hat mich nicht groß gestört, da ich bei den Fahrten hier (leichtes bis mittleres Gelände) den oberen Drehzahlbereich nicht brauche.
Beim Losfahren gestern, hatte ich dann den Eindruck, dass ich nur etwa die halbe Leistung zur Verfügung hatte; genauer formuliert: Ich brauchte etwa die doppelte Drehzahl wie bisher.

Da ich mit einem Freund unterwegs bin, wollte ich trotzdem weiterfahren. Bei langsamen Stellen/niedrigen Drehzahlen ist der Motor immer wieder abgestorben, nicht schön.
Beim Antreten kam es dann immer wieder zu Fehlzündungen (Vergaserpatschen?).
Benzinversorgung (Stand im Benzinfilter) und Lufi habe ich gecheckt, beides auf den ersten Blick ok.

Aufgrund der Probleme haben wir die Tour dann abgebrochen, ich wollte vermeiden, in unwegsamem Gelände endgültig stehenzubleiben.
Bei der Heimfahrt lief die Kiste dann wieder besser, so dass wir dann doch weiter gefahren sind.

Nach einem weiteren kurzen Stopp habe ich die Kiste dann anrollen lassen (ohne besonderen Grund, war ein steiles Stück Straße).
Bei der restlichen Fahrt stellte ich dann fest, dass der Motor nun sauber und mit voller Kraft bis 8.000/min drehte. Das hat er vorher nie geschafft. Ne Art wundersame Selbstheilung?
Keine Ahnung, was da passiert ist…

So weit so gut… dachte ich jedenfalls.

Heute dann springt die Kiste nicht mehr an.
Bei den üblichen Kontrollen (Killswitch/Treibstoff/Zündfunke) war nix Auffälliges festzustellen.
Allerdings meinte ich festzustellen, dass der typische Kompressionsdruck fehlte.
Ich habe dann den Deko-Zug ausgehängt, um Wirkungen von Fehlfunktionen in diesem Bereich auszuschließen.

Zudem höre ich nun einen harten metallischen Klang aus dem Bereich des Zylinderkopfs (rechtes Auslassventil).
Dieser unschöne Klang kommt regelmäßig etwa bei jedem zweiten bis dritten Durchtreten des Kickstarters.

Da leider nicht weiß, wie genau der Dekompressionsvorgang abläuft (habe auch keinen Clymer hier) sind meine Analysemöglichkeiten derzeit am Ende.

Ich kann nur einen Fehler im Bereich Ventile/Nockenwelle vermuten.
Vielleicht hat ja von euch Ahnung oder Erfahrung genug hier einen Lösungshinweis abzugeben.
Klar: Ferndiagnosen sind schwierig, aber ich habe im Moment keine andere Möglichkeit.
Vielen Dank für eure Einschätzungen dazu!
(und Danke für das Lesen bis hierher)

Saludos

_________________
Jochen
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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 11:56 Antworten mit Zitat
Etti
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Tja, das hört sich nach mehreren parallelen Übelständen an.

1. Drehzahlproblem >6.500 U/min: Entweder zu fett oder zu mager. Meistens zu fett! Hätte man einfach testen können, als sie noch ging indem man den LuFi-Deckel abschraubt und mal ´ne Runde dreht: Läuft sie zu fett, wird´s ohne LuFi Deckel BESSER! Läuft sie zu mager, wird´s ohne LuFi Deckel SCHLECHTER! Dann weiss man schon mal woran man ist! Abhilfe: Vergaser-Reparatursatz kaufen und alles austauschen, danach Schwimmerstand checken und Membran separat machen. That´s it. Ansaugstutzen checkt man auch noch und püft auch, ob die übergangsfrei mit dem Zylinderkopf verschraubt sind.

2. Selbstheilung: Wahrscheinlich (!) lief sie zu fett. Praktisch alle Altvergaser laufen irgendwann in´s Fette weil die Düsen und Durchflüsse immer nur grösser werden. Ausser die Bremsluft-Düsen, die bleiben. Aber Luft ist nicht abrasiv und dadurch wird´s insgesamt fetter. Allermeistens - muss nicht immer sein, deshalb der Test nach 1.

3. Nich mehr Anspringen: Vermutlich, wahrscheinlich und ohne Gewähr hat sich gestern durch das Rumgewürge mit der Drehzahl irgendwo Gammel gelöst und sich vor die Hauptdüse geklemmt. Die Huptdüse bestimmt das Gemisch von Zweidrittel- bis Vollgas. Hat halt grade gepasst mit der Verringerung des Durchflusses, so dass bis Nenndrehzahl was ging.
Wahrscheinlich hat sich aber auch sonstiger Gammel gelöst und der blockiert jetzt die Leerlaufdüse und/oder die Startanfettung. Das ist blöd, weil jetzt springt´se nicht mehr an.

Abhilfe zu 1, 2 und 3: Vergaser raus und nach Gammel kucken. Druckluft hilft, beim Schwimmer und der Membran damit aber aufpassen!

Mechanisch:

Metallische Geräusche und DeKo. DeKo hab ich seit 20 Jahren entfernt. Völlig sinnloser Tinnef, der nur Ärger machen kann. Keine Ahnung, ob evtl. da was blockiert ist, check mal den Hebel am Zylinderkopf, ob sich der frei drehen kann und in Ruhezustand kommt. Wenn sich da ein Steinchen verklemmt hat, könnt´s schon sein.

Aber Fehlzündungen in Richtung Vergaser deuten an sich eher nach einem zu MAGEREN Startgemisch und nicht einem teil-geöffneten Auslassventil. Beim geöffneten Auslassventil würde es eher in Richtung Auspuff patschen. Das hört sich aber ganz anders an.

zu mageres kaltes Startgemisch verbrennt so langsam, dass das Einlassventil schon wieder offen ist, wenn der Vrebrennungsvorgang aus den Pötten kommt.

Oder aber es haben sich irgendwie total die Steuerzeiten verstellt. Betonung auf "total" und das metallische, was Du hörst sind die Ventile, die auf den Kolbenboden knallen. Das wäre dann aber eher extrem unschön und ein Kopf-schaden. Aber das hätteste gestern beim Abstellen schon gemerkt. Weil dann geht das Ding aus und dreht definitiv nich mehr auf 8.000 U/min... Oder man hatßs nich gehört, soll auch schon vorgekommen sein Smile

THEORETISCH - also echt theoretisch - hab ich noch nie gehört aber physikalisch könnt ich´s mir vorstellen: Durch ein extrem scharfes Anrollen, evtl. im 1. Gang und hoher Geschwindigkeit (> 30km/h) oder 2. und >50 km/h könntest Du die Steuerkette zum Überpsringen gebracht haben.

Weil dann wird beim schnellen (!) Einkuppeln extrem ruckartig der ganze Motor beschleunigt, und dabei auch der ganze Ventiltrieb. Viel härter und schneller, als das Motorbremse und Kickstarter jemals könnten. Wenn dann noch schön fest zupackender Off-road Strassenbelag oder griffiger Asphalt ein Blockieren des Hinterrads verhindern sondern mit Macht die ganze Hütte anreissen wie doof: Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass das die Steuerkette uncool findet und einen Zahn oder 2 überspringt. Oder sich gar unbotmässig längt.

Das würde ich vor weiteren Startversuchen mal checken, weil das relativ schnell geht und man nicht nen Haufen Zeug ausbauen muss: Ventildeckel runter und kucken, ob die Markierungen noch passen. Siehe Ventileinstellungs-Ratgeber links. Ganz unten im PDF ist die Kontrolle der Steuerzeiten sehr anschaulich beschrieben.

Viel Glück!
P.S.: Also nur dass man´s erwähnt hat: Genug Öl is aber schon drin, oder?

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1985 XT350 55V
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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 13:54 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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Hi Etti,
erst einmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, klasse!
==
Im Moment überspringe ich mal den "Vergaser-/Gemischteil" und komme zum Geräusch.

Wie Du auch haben wir hier auch den Deko-Hebel im Verdacht gehabt.
Demzufolge habe wir den Ventildeckel abgenommen, um zu sehen, ob wir da was erkennen können:
- Deko-Hebel und Umfeld sehen unauffällig auf, nix abgebrochen, kein Verschleiß.
- Das Ventil wird ordnungsgemäß angehoben.
- Steuerkette, Stirnräder und Spanner sind unauffällig.

Allerdings kommt es unregelmäßig (jedes 5-10x) nach einer Ventilöffnung auf der Auslassseite zu dem kurzen harten metallischen Geräusch.

Es hört sich an, als ob etwas überspringt.

Im Moment haben wir Teile rund um ein Auslassventil im Verdacht (zb Ventilfeder, Keil, Ventilsitz).
Jedenfalls ist die Aktion für mich an dieser Stelle beendet.

Ich schaffe das Ding zu einem Mechaniker (hier oder in D), der das Teil weiter untersucht und bei nicht allzu großem Schaden wieder zum Laufen bringt.
In diesem Fall lasse ich natürlich alle Ventile entsprechend instandsetzen.

Vielleicht kannst Du (oder ein anderer von euch) mit diesen Angaben noch etwas anfangen.

Nochmals vielen Dank für Deine Anregungen zur Fehlersuche und Fehlerbehebung.
(Mit dem "Vergaser- /Gemischteil" mache ich weiter, wenn das mechanische Problem behoben ist)

Saludos

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Jochen
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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 14:18 Antworten mit Zitat
Etti
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Also "Überspringen" kann nur die Steuerkette.Alles andere sind Zahnräder.

Schaub mal Zündkerze raus, dann haste keine Kompression mehr und kannst im Prinzip fast (!) mit der Hand das Ding durchdrehen!

Dann kannst mit einer Hand den Kickstarter durchdrehen und mit der anderen Hand fühlen, wo da was kracht.

Endoskopkamera haste keine? Dann könnteste durch das Kerzenloch mal reinlinsen und kucken, ob da was im Brennraum ist, was evtl. das Schliessen des Ventils behindert.

Fühl auch mal beim Durchdrehen am betreffenden Auslassventil ob das beim Zurückfedern hängt? Das sieht man evtl. auch am Tassenstössel, wenn man genau hinkuckt.

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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 17:57 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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Danke für Deine weitere Antwort!
Wir haben im Vorfeld alles wie von Dir beschrieben gemacht, sind aber der Ursache nicht näher gekommen.
(Steuerkette ist relativ neu, keine Auffälligkeit zu erkennen; Ventile öffnen und schließen derzeit ordentlich).

Aus jetziger Sicht kann ich mir vorstellen, dass sich im Bereich eines Auslassventils irgendein Teil zerlegt hat, das nun manchmal stört oder eben nicht.

Wäre es denkbar, dass zB eine der beiden Ventilfedern gebrochen ist, und sich je nach Lage mit der anderen "verhakt"?

Dann könnte es sein, das in diesem Moment das betroffene Auslassventil nicht richtig schließt. Das würde auch den zeitweiligen Leistungsverlust und die mögliche Selbstheilung erklären.

Zudem hörte ich im Zeitraum des spürbaren Leistungsmangel ein laufendes leichtes Klicken, was vielleicht die schnellere Version des aktuellen Geräuschs war.

Ich habe jedenfalls beschlossen, die Kiste nach D zu bringen, und dort selbst weiter zu untersuchen was los ist.

Bis demnächst!
Saludos

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Jochen
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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 18:13 Antworten mit Zitat
Etti
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Eins noch: Der Ventilsitzring könnt´s auch noch sein!
Wenn der lose ist, das könnte sich genau dahingehend bemerkbar machen!

Gebrochene Ventilfeder könnt´s theoretisch sein, aber dann hätte es das Ventil gegen den Kolben gedengelt, weil es nicht mehr schnell genug geschlossen wird. DAS müsstest Du gemerkt haben weil dann ist das Ding krumm und schliesst nicht mehr. Also gar nicht mehr und dann hat´s auch gar keine Kompression mehr.

Beides aber lässt sich diagnostizieren, wenn mn mal den Kopf runterrupft. Sowas macht man ganz sicher nicht prophylaktisch aber selbst einen gebrauchten Kopf ohne Nockenwellen kriegt man doch weltweit aus eBay? mit Nockenwellen noch schöner!

Ich weiss ja nicht, wo Du grade bist aber so ´nen ollen Zylinderkopf kriegt man doch in jedem Land der Welt repariert?

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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 18:48 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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Hi Etti,
Danke für Deine weiteren Ideen.
Ventilfeder: Das können wir dann ausschließen, da die Kiste kurz (wenige 100m) vor dem Ausfall noch perfekt (mit Leistung) bis 8.000/min gedreht hat. Es gab auch kein besonderes akustisches Vorkommnis.

Somit können wir das wohl auf den Ventilsitzring eingrenzen.
==
Neuer alter Kopf: Gute Idee, ich schaue da gleich mal.

Zudem überleg ich mir, ob ich die Analyse hier (ES, aber eingeschränktes eigenes Werkzeug) morgen fortsetzte.

Reparatur hier: das geht wohl, ist eher ne Frage der Teilebeschaffung.

Bis demnächst!

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Jochen
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BeitragVerfasst am: 17.02.22, 19:51 Antworten mit Zitat
Käpt'n Grog
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Es kommt auch mal vor, dass ein Tassenstössel im Kopf klemmt und sich nicht sauber bewegt...

Grüsse!
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BeitragVerfasst am: 18.02.22, 08:46 Antworten mit Zitat
Etti
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Lesestoff: https://www.manualedereparatie.info/en/categorii/yamaha.html

Damit sollteste dsa zumindest mit einem 100 Euro Baumarkt-Werkzeugkasten auseinanderkriegen und mit der Zusatzinvestition eines Drehmomentschlüssels auch wieder zusammengebaut Smile

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BeitragVerfasst am: 19.02.22, 09:39 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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Moin Etti,
vielen Dank für den Link.
==
Basiswerkzeug und digitale Anleitung (nicht Clymer) habe ich hier.
Insofern habe ich die Möglichkeit, einfache und schnelle OPs hier durchzuführen.
Was fehlt ist ne geschlossene Werkstatt/Garage.

Zudem zeigen meine bisherigen Erfahrungen hier, dass Teile aus anderen EU-Ländern etwa 5-10 Tage brauchen.
Da ich in der ersten Märzwoche wieder nach D will, ist mir das zu knapp bzw zu aufwändig.

Ein Freund nimmt nun die Kiste morgen mit nach D und ich kümmere mich dort selbst um die weitere Fehlersuche bzw. Instandsetzung.
Das ist auch insofern gut, da es noch andere Baustellen gibt (vorderer Kettenschutz an der Schwinge, Lagerung der Umlenkung, kleinere Undichtigkeiten).

Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Ideen und Tipps.
Ich melde mich dann Anfang März wieder hier mit meinen Erkenntnissen zur Fehlersuche.
Saludos

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Jochen
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BeitragVerfasst am: 21.02.22, 09:59 Antworten mit Zitat
Maks
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Servus Jochen, der erste Teil Deiner Fehlerbeschreibungen könnte auch zu einer defekten Kondensatorladespule (auf der LiMa Grundplatte) passen. Ist ein bekanntes Problem und über die Suche hier findest Du mehr dazu.

In der zeitlichen Zusammenschau und mit dem Auftreten des mechanischen Geräusches kann die Krankengeschichte auch zu einem lockeren / herausgefallenen Ventilsitzring passen.

Den harten mechanische Klang aus dem Kopfbereich wirst Du nur über eine systematische Suche zuordnen können... also wie schon von den Kollegen beschrieben vorgehen und dann lass uns wissen, was Du herausfindest.

Viel Erfolg und Grüße
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BeitragVerfasst am: 21.02.22, 10:45 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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Moin Maks,
auch Dir vielen Dank für Deinen Lösungshinweis.
Ladespule: Die war schon mal defekt (die Älteren werden sich noch erinnern, das war in Beuren 2005).
Werde ich mir nochmals anschauen.
==
Nun etwas OT:
Übrigens (1) ist die Kiste nun wieder in D, ich vermutlich in ein/zwei Woche auch wieder.
Dann schaue ich mir alles genau an, und melde mich hier wieder.

Übrigens (2): Ich war kurz davor, mir ne nagelneue Honda 300L als Ersatz zu kaufen. Die vermutlich realistische Angabe zur Lieferzeit war in D "Januar bis Dezember 2023", die vermutlich etwas zu optimistische Angabe hier in ES war "3 bis 4 Monate".
Dazu kam meine Befürchtung, dass es mit einer späteren Teileversorgung nicht viel besser aussehen würde.
Damit fiel die Entscheidung, mir noch eine XT350 zu kaufen (Bj 1989/17.500km).
So habe ich dann zwei ähnlliche Baustellen, dh meine Erfahrungen bei Fehlersuche, Fehlerbehebung und Teilebeschaffungen kann ich besser einsetzen, und sicher auch schön erweitern...
Razz
==
Und nochmals OT:
Es hat sich gezeigt, dass sich zumindest im Betrieb 70%/30% leichtes Gelände/kurvige Straßen die alte XT einer KTM 400 (2010)
EXC nicht geschlagen geben muss. Von der Sitzhöhe (dort (9xx mm) und den Wartungsintervallen (Ölwechsel dort alle 40h) ganz zu schweigen
==
In diesem Sinne nochmals Danke an alle Ratgeber und bis demächst!
Saludos

_________________
Jochen
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BeitragVerfasst am: 21.02.22, 20:32 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Ich bin noch nicht dement, da ich mich an die Ladespule in Beuern noch erinnern kann. Laughing
Nach deinen Beschreibungen würde ich auch auf nen losenen Ventilsitzring tippen. (mechanisches Geräusch in Zyl.-Kopf Nähe)
Hoffentlich nicht durch nen Riss im Kopf verursacht.

_________________
Gruß,
Peter


Nur im Lexikon kommt Erfolg vor Fleiß.
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BeitragVerfasst am: 22.02.22, 14:06 Antworten mit Zitat
TTGeorg
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Uih, das weisste noch, junge junge.....

Naja, ich hab's ja unten geschrieben...

_________________
Gruß


Georg

achtung dement!
ja ich bin direkt, aber ehrlich.
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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 10:41 Antworten mit Zitat
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Hallo zusammen,
so, bin jetzt wieder in D, und hab gleich mal ein Endoskop in den Brennraum gehalten.
Noch habe ich nicht ganz verstanden, was ich da genau sehe.
Jedenfalls sitzt das rechte Auslassventil keinesfalls richtig im Sitz.
Frage ist warum.
1. Fehlt da der Ventilsitzring?
2. Ist das Ventil krumm?
3. Stimmt etwas an der Ventilführung nicht?

Ich bin mal gespannt, was ihr das seht/vermutet.
Klar, ich mach den Kopf heute Nachmittag noch runter.

Bild 1:







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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 10:42 Antworten mit Zitat
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Bild 2:







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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 10:43 Antworten mit Zitat
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Bild 3:







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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 15:39 Antworten mit Zitat
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Hallo zusammen,
der Kopf ist ab...
...und hat nen schönen Riss, eigentlich zwei.
Auch die Ventilsitzringe haben wohl etwas gelitten (jedenfalls soweit ich das beurteilen kann).
Bild 1:







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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 15:41 Antworten mit Zitat
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Zylinderlaufbahn sieht so aus:
Bild 2:







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BeitragVerfasst am: 16.03.22, 15:42 Antworten mit Zitat
Rentnerblitz
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jetzt noch der Kolben:
Bild 3:







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