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BeitragVerfasst am: 29.04.16, 05:58 Antworten mit Zitat
TTGeorg
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Anmeldung: 05.01.2004
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Wohnort: 44289 Dortmund




Mr. Green Laughing Laughing ich hätte auch gedacht da wäre schnaps im spiel gewesen... Laughing Mr. Green

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Gruß


Georg

achtung dement!
ja ich bin direkt, aber ehrlich.
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BeitragVerfasst am: 29.04.16, 06:07 Antworten mit Zitat
Rolf
schon lange dabei
 
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Wohnort: Braunschweig




Alles andere ist doch schon durchdiskutiert... Razz

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...manche Dinge machen wirklich keinen Sinn, sind aber gut fürs Ego...
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BeitragVerfasst am: 29.04.16, 07:03 Antworten mit Zitat
Gunter TT 350
Steilhang-Roder
 
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Wohnort: Rhein-Neckar-Raum




[quote="trischter"]Sachma, iss die Frage wirklich ernst gemeint???[/quote]

Öhm, eigentlich ja.
Ich hab ein Leben lang mit Primitivpumpen und Daumentest gepumpt.
Im Zeitalter von E Bikes, Pannenschutzreifen und Twentyninern hab ich mir mal ne vernünftge Pumpe mit Manometer zugelegt.
Da das teil super funzt hab ich alle Räder mal auf den Max- Wert der Reifenflankenaufschrift aufgepumpt.
War schon erstaunt wie Stramm das dann alles wird.
Daher die Frage wie sich diese Sache noch entwickelt wenn sich der Aussenluftdruck ändert......
Hätte auch nie gedacht daß mir der Feldberg mal Sanitärflüssigkeit ins Gesicht rotzt.... Very Happy

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TT 350 1987
YZ 250 F 2004
Hypermotard 1100 2008
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BeitragVerfasst am: 29.04.16, 09:21 Antworten mit Zitat
becki
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Wohnort: Zittau




Nix zu tun? Ohne mopped fräsen.






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BeitragVerfasst am: 01.05.16, 22:51 Antworten mit Zitat
trischter
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Anmeldung: 20.12.2005
Beiträge: 7127




Am Fuhrpark hat sich ein wenig was getan.
Vor zwo Wochen n Flyer RS, der iss aber eher zum in die Firma blasen aufm kürzesten/schnellsten Weg.
Vorige Woche gabs aber noch n Haibike mit Bosch CX-Triebwerk und das musste heut unbedingt ausse Firma nach Hause pilotiert werden...










Ziemlich breite Dauergrinsen seit der Aktion.
Warmfahren, dann 20Minuten 'all out', hinterher auf nen maximal sahnigen Singletrail verirrt, der allerdings nicht unterhalten wird, daher Tragen, Schieben und zuletzt Klettern angesagt. Rest der Tour Waldautobahn mit gut 40er Schnitt, Heidewitzka wie geil!

Ansonsten bin ich momentan eher Klettern und zeitweise mehr in der Kletterhalle als inne Firma anzutreffen. Betriebssportgruppe halt. Sehr geschmeidig und im Abgang sehr umfassende Mürbheit, die zu todesähnlichem Schlaf führt.
Super Sache!

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BeitragVerfasst am: 01.09.16, 20:33 Antworten mit Zitat
Wühlmaus
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Beiträge: 3107
Wohnort: Bad Wimpfen




https://www.komoot.de/plan

Ich bin ja gerade so ein bisschen am rumsuchen was wohl ein guter Routenplaner ist. Den habe ich gerade entdeckt, und habe ein bisschen herum probiert.
Jetzt habe ich mir gedacht was gibt es eigentlich für das Smartphone??

@Trichter das mit dem Bosch Antrieb sticht mir auch in´s Auge. Besser gesagt ein MTB mit dem CX Antrieb.
Mein Neffe hat sich ein Conway gekauft für 4000€ . Der ist noch nie so Rad gefahren, und jetzt schläft er bald auf dem Ding und hat ein dauer grinsen.
Ich habe mal umgeschaut, bei mir gibt es ein Händler der hat KTM oder auch Hai Bike naja aber so genau habe ich da noch nicht den Plan.
Twisted Evil
Enduro werde ich mir WAHRSCHEINLICH Rolling Eyes Embarassed eh nicht mehr kaufen Laughing
Aber so ein Radl das wäre schon was Wink

http://www.conway-bikes.de/modell/emf-527-plus/

Gruß Wolfgang Cool

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BeitragVerfasst am: 01.09.16, 21:39 Antworten mit Zitat
trischter
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ich weiss jetzt nicht, was genau die Frage ist, aber ich hab ja so ne Mistgurke mit einem dieser Drecks-Boschmotoren.
#Auf dem Bild von deinem Link ist ja noch ein grosses Ritzel aufgelegt.
Nachdem Bosch scheinbar nicht einsieht, dass so ein kleines Kettenblättchen (mit ca. 17Zähnen) schice ist, kannste davon ausgehen, dass bei jedem Ritzel hinten kleiner 19Zähne die Kette beim unsanft Hingucken bereits auf der Kettenstrebe schleift.
Haibike (bei mir)(aka Full Seven irgendwas) hat da ne Umlenkrolle, aber das kann sich kein Mensch vorstellen, was da für ne Kraft drauf wirkt wenn Wade und Motor dran reissen.
Kick it!

Grad stellt Shimano den neuen (MTB-tauglichen)(auch wenns der alte unzertifizierterweise auch schon war) Motor vor, warte drauf, bis der eingebaut wird und nimm sowas.
Allein deren Kombi mit der elektronischen (Naben-)Schaltung ist sowas von geschmeidig (nimmt zum Schalten die Last ausm System und reisst dann wieder an, wenn der nächste Gang drinnen ist), ich will gar nicht wissen wie das fährt, wennse die elektronische Kettenschaltung mit dem Antrieb verquicken.


Routenplanung mach ich, wenns gar nicht anders geht (aka bei GPSies.com oder outdooractive.com nix passendes zu finden ist) mit GPSies.com und lads aufs Smartphone.
Dort verarbeit ich die Daten mit Maps3D (gibts nur für Apple bzw. dementsprechend iPhones/iOS). Im Fall eines Androidgeräts würde ich OSMand nehmen. Ist nimmer so geschmeidig wie früher (preislich meine ich, weilse mittlerweile auch Kohle für die Kartenkacheln nehmen, glaube ich), aber immer noch ne Top-App.
Als Navi für Android kannste da auch mal Maps Factory anschauen, issn Kumpel restlos begeistert 'von und das macht angeblich alles offline inklusive Routing (was ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, aber mei, n Garmingerät kanns teilweise auch).
Stromverbrauch ist natürlich n Thema, aber nimmer am Ebike (wenn ne USB-Buchse zum Laden am Display ist)...Mr. Green


BTW: nächste Woche gehts wieder los, allerdings zu Fuss. Oder wie auch immer man sagen will, wenns ummen Klettersteig geht. Dort sind ja auch die Hände nicht ganz unwichtig.
Wie auch immer: ohne Moppetn.

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BeitragVerfasst am: 02.09.16, 18:34 Antworten mit Zitat
Wühlmaus
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Siehste ist immer gut wenn man einen Fragen tut der Ahnung hat. Sehe ich an meinem Terry Sattel Very Happy Danke noch mal für den Tipp. Bei der gefederten Sattelstütze habe ich eine billigere genommen aber ich habe die erst jetzt zusammen mit dem Terry Sattel .
Wenn mir es nicht gefällt mit der dann wird es doch noch eine Parallelogramm Stütze Very Happy
Zum E Bike da gibt es ja auch noch den Yamaha Motor, aber wie gesagt bis jetzt bin ich am schauen.
Und jeder den ich Frage ist natürlich von seinem E Bike überzeugt Wink
Stelle doch mal einen Link/ Bild ein wo du sagen würdest das wäre nicht schlecht.
Von mir aus so 2 / 3
Fully muss nicht sein, wie gesagt Sattelstütze , sagen wir mal so bis 2500€
Der Shimano Motor wie du schreibst ist ja irgendwo in der Leitung, wie lange wird es wohl dauern bis der kommt??

Gruß Wolfgang
Cool

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BeitragVerfasst am: 02.09.16, 22:31 Antworten mit Zitat
trischter
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Yamaha-Antrieb geht natürlich auch.
Shimano ist grad auf der Eurobike offiziell vorgestellt worden.
Also, der kommt übern Winter (spätestens).
Die Frage 'Fully or not?' stellt sich mit Antrieb an sich nimmer.
Ausser für reine Strassenfahrräder.
Alles was fürs Gelände geplant ist, profitiert einfach von dem Plus an Traktion, das ein Fully bietet/bieten kann.
Das ist höchstens ne Preisfrage, dass man sich mit weniger bescheidet.
Ansonsten kannste dir mit den genannten Kandidaten plus Brose aussuchen, was dir und deinem Geldbeutel) gefällt.
Am Fahrrad ists ja nicht wie beim Motorrad, dass ein Hersteller all seinen Krempel selber baut.
Die Laufräder, Federelemente, Motoren, Schaltung, Reifen, Bremsen... fallen bei allen Herstellern mehr oder weniger vom gleichen Band. Unterm Strich machen die Toleranzen, mit denen das dann zusammengeschustert wird, den Hauptunterschied, da legt keiner das Ei des Kolumbus neu.
Zwei Räder mit identischer Ausstattung zu unterschiedlichem Preis haben immer nen Unterschied, auch wenn man den nicht sieht. Wennst Glück hast, sind das nur die Verkaufszahlen (mehr kann man günstiger pro Stück produzieren), wahrscheinlicher sind aber andere Gründe.
In diesem Sinne hab ich immerhin einen konkreten Tip: kauf nix, was von der ZEG kommt... Confused

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BeitragVerfasst am: 03.09.16, 08:04 Antworten mit Zitat
TTGeorg
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ich würde ja, wenn überhaupt und dann in diesem Forum, markentreu bleiben... Cool die können es einfach. merke ich auch gerade bei meinen 21kg BASS....

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Gruß


Georg

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BeitragVerfasst am: 05.09.16, 19:07 Antworten mit Zitat
Wühlmaus
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Du meinst so Pegasus oder die Bulls obwohl der ZEG Grosshändler in HN verkauft auch KTM Wink Ne KTM mit einem Yamaha Motor das wärs Laughing Laughing

http://www.bikearena-bender.de/

Gruß Wolfgang Cool

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BeitragVerfasst am: 06.09.16, 19:13 Antworten mit Zitat
trischter
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Ein ZEG-Händler,egal was er sonst noch so hat,hat imho generell nicht die richtige Philosophie... Cool
Und bei KTM aufpassen:es gibt KTMs und KTMs für die ZEG...

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BeitragVerfasst am: 14.09.16, 21:00 Antworten mit Zitat
trischter
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trischter hat folgendes geschrieben::
...nächste Woche gehts wieder los, allerdings zu Fuss...


Ok;- kam etwas anders als geplant aber mei...



























Grob so: geparkt beim Rifugio Vallesinella bei Madonna di Campiglio, morgens die 6km zur Liftstation zu Fuss marschiert, rauf auf die Bergstation und weiter zum Cima Grosté.
Sentiero Alfredo Benini, Cima Falkner, Cima Sella.
Bis hier alles noch im grünen Bereich, laut Tripguide die Hälfte der Tagesration ab der Bergstation rum und guter Dinge, zumal ich super in der Zeit lag.
Leichte Bedenken kamen auf, nachdem ich kurz nach der Mittagsrast um Zwölf auf nen Hinweis traf, dasses 4,5Std. zum Rifugio Alimonta seien.
Kann nicht sein, die ganze Tour sollten ja nur 7Stunden sein und drei hatte ich bereits... Mr. Green
Also weiter: Sentiero Bochette Alte, Cima Brenta. Da wurds schon langsam uncool unds Garbariband konnt ich nimmer so wirklich geniessen.
Endgültig hat mir dann die Scala degli Amici die Lichter ausgeknipst, aber weil das natürlich nicht reichte oder genau deswegen, hab ich verpeilt, dass es ne Abzweigung gab und bin am Boccha dei Massodi falsch abgebogen, so dass ich mir damit auch noch den Sentiero Oliva Detassis ausgiebig anschauen konnte.
Als der mich dann unten noch in ein endlos wirkendes Geröllfeld spuckte war ich derart fritte, das ich lieber nix drauf verwettet hätte, es noch zum Rifugio Alimonta zu schaffen.
Halb Neun lag ich in der Koje und hab bis morgens nach Sechs nimmer gezuckt.
Kann mich nicht erinnern, jemals in meinem Leben so fritte gewesen zu sein.
Morgens also der Misere Tribut gezollt und via Rifugio Brentei und Rifugio Casinei abgestiegen und mir ne andere Beschäftigung gesucht:










Isarradweg hatte mir schon länger im Kopf gesteckt, also hin und weg.
30-40km hab ich durchgehalten, dann gings mir ziemlich aufn Senkel, dass der die ganze Zeit auf (307) oder direkt neben (13) Bundesstrassen verlief und vom Bach so gut wie nix zu sehn war.
In Lenggries bin ich daher umgekehrt, übern Walchensee zum Ausgangsort zurückgefahren und hab damit auch diese Geschichte abgehakt.

Wenns Wetter mitspielt, gehts nächste Woche in ne neue Runde.

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BeitragVerfasst am: 16.09.16, 19:53 Antworten mit Zitat
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Super schöne Bilder. Ich war mal beim Fachhändler im Nachbar Ort der hat vom Yamaha Motor in höchsten Tönen gesprochen und hat mir das gleiche wie du gesagt mit den Bosch Motoren@ trischter.
In den letzten Jahren hätte er besteimmt 20 - 30 Bosch Antriebe reparieren müssen.
Ich habe ihn auch auf den Shimano angesprochen da hat er gemeint das das ein guter Motor sei aber man den Schriftzug in Gold bezahlen müsse Laughing Laughing Laughing

Gruß Wolfgang Cool

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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 14:58 Antworten mit Zitat
trischter
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So, jaaa, der Bub war wieder unterwegs.
Wie wir ja ggf. bereits festgestellt haben, ists stellenweise lästig, ein Rad am Arsch kleben zu haben, daher war der primäre Plan, ne viertägige Klettersteigtour durch die Brenta zu unternehmen.

Aufm Telefon in maps3D hätte der erste Tag dann so ausgesehen:




Mit der Grostè-Seilbahn zur Bergstation, dann über die Cima Grostè zum Einstieg des Sentiero Alfredo Benini.
Zur Cima Falkner rauf, dann um die Cima Sella. Weiter auf dem Sentiero Bocchette Alte auf die Ostschulter der Cima Brenta und weiter zur Scala degli Amici und aufs Spallone di Massodi-Hochplateau.
Anschließend über die Schulter der Cima Molveno und nach Nordwesten zum Rifugio Alimonta.
Banal auf der Karte:




Natürlich verlief das alles wieder ganz anders als geplant.
Anreise nach Madonna di Campiglio klappte noch reibungslos. Ein Kumpel, der dort ein Haus hat, riet mir, dort zu parken, wo ich wieder runterkomm.
Statt von dort am Morgen mitm Bus zur Talstation der Seilbahn zu fahren, bin ich leichtfertig mal eben vor der ganzen, eigentlichen Aktion, noch eben die 6km in ner knappen Stunde zu Fuss gelaufen (weil ich zu faul war, wegem Bus und den Verbindungen mit Umsteigen zu gucken...).

Na gut, Seilbahn bergauf:




Ich war früh dran, halt nicht früh genug und (das ahnte ich jetzt aber noch nicht) für mein Pensum, wie es sich dann entwickelte, sogar relativ spät...







Irgendwann um Mittag rum war ich noch guter Dinge: lt. Karte die Hälfte gepackt und grad mal drei Stunden dafür benötigt.
Vielleicht hätte mir zu denken geben sollen, dass kurz nach der Mittagsrast ein Schild mein Tagesziel mit 4,5Std. Gehzeit auswies.
Ich aber natürlich sicher, dass das im besten Fall für andere gelten würde, denn die Hälfte hatte ich ja bereits, dies in 3 statt 3,5 Stunden und die gesamte Tour sollte ja nur 7 Stunden dauern...Mr. Green










Das Gelände sieht hier immer relativ harmlos aus, aber erstens ziehts einem auf +/-3000m relativ leicht den Stöpsel wenn mans nicht gewohnt ist und zweitens hatte ich an den richtig krassen Stellen, also so 100m senkrechte Leiter am Stück und darunter nochmal 250m Luft unter den Schuhsohlen eher nedd so den Nerv, noch die Kamera auszupacken und da zu fotografieren.
Leider, muss man sagen, aber mei, so isses halt. Zwar ist man angeseilt, aber das bedeutet nur, dass man nicht ganz bis runter purzelt, wenn man fällt. N paar ordentliche Meter macht man dennoch bergab und da muss man erstmal wieder alleine hochkommen, wenn man noch dazu in der Lage ist.
Man überlegt sich also schon, wieviele Sperenzchen man da macht...




Hier sieht man auch schön, dass man zunächst erstmal hier und da andotzen würde beim runterkullern, also eher weniger erstrebenswert.







Wie auch immer: als ich am Abend mit letzter Kraft die Hütte erreiche, bin ich platt wie noch nie im Leben.
Ich hab oben ne Mittagsrast erwähnt;- das bezog sich eher auf 5 Minuten die ich mich an der Stelle aufhielt und mit anderen, die ab dort nen andern Weg weitergingen, gequatscht hab.
Die restliche Zeit war ich immer auf den Beinen, unterwegs alle halbe Stunde an nem Energieriegel geknabbert und ausm Trinkrucksack genuckelt, also nix mit wirklich Pause oder so.
Zum Glück bin ich so spät an der Hütte angekommen, dass es gleich Abendessen gibt. Hinterher bin ich sofort ins Bett gefallen und hab keinen Zucker mehr gemacht bis zum nächsten Morgen, so Sechs bis halb Sieben.

Schnell war mir natürlich klar, dass ich das keine weiteren drei Tage durchhalten würde, daher fasste ich beim Frühstück den Entschluss, wieder abzusteigen (genauer: übern Wanderweg runter zum Auto zu laufen) und was anderes zu unternehmen.
Das war dennoch ne vier-Stunden-Wanderung, die mich ausgiebig forderte.
Ich kann als Fazit nur sagen: mitm MTB macht wenigstens bergab Spass!
Mr. Green





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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 15:06 Antworten mit Zitat
trischter
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Nachdem die Gegend um Madonna di Campiglio touristisch so richtig verseucht ist und man keine 3min. das Auto ohne Gebühr irgendwo hinstellen und schnell ne Semmel kaufen kann, gings retour nach Germanien.

Isarradweg hatte mir eh schon lange im Kopf gesteckt, also dorthin!







30-40km hab ich auch durchgehalten, dann gings mir allmählich gehörig aufn Senkel, dass der die ganze Zeit auf oder direkt neben Bundesstrassen verlief und vom Bach so gut wie nix zu sehn war.
Halbzeit mit Übernachtung wär dann so plusminus in München gewesen, und da hatte ich dann auch keine Böcke darauf, daher bin ich in Lenggries umgekehrt, übern Walchensee zum Ausgangsort zurückgefahren und hab damit auch diese Geschichte abgehakt.









Zum krönenden Abschluss des Tages gabs noch ein erfrischendes Bad in der Isar (war ja den ganzen Tag in der prallen Sonne bei Temps um die 30°C unterwegs) und ein gepflegtes Feierabendbier.


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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 15:28 Antworten mit Zitat
trischter
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Nachdem sichs Wetter dann wieder halbwegs berappelt hatte, gings das nächste Mal auf Achse.
Diesmal wars Allgäu angesagt und die Planungen konnten tatsächlich umgesetzt werden.
Anreise erfolgte nachm Arbeiten.
Dann hab ich erstmal ne geruhsame Nacht am Urisee verbracht.




Nach nem ausgiebigen Frühstück gings n paar Meter weiter zur Highline179.




Abgefahrenes Ding, krasses Bauwerk, umsomehr wenn man draufsteht, das Ding wackelt wie n Lämmerschwanz und man sich denkt, dass 1000 Leute da drauf könnten und es das dennoch aushält.

Ich war früh dran, nicht früh genug wiedermal, leider, aber das Ticket für auf die Brücke (8Öre) konnt ich noch am Automat ziehn, dann hatte ich weder passendes Klimpergeld fürn Parkscheinautomat noch nahm der Scheine.
Nu gut, wartete ich halt bis um Irgendwas-nach-Neun, dass sich die Damen vom Infocenter bequemten, aufzusperren.

Dann die 100hm hochgehetzt, auf die Brücke. Leider n bissl zu spät, ich musste warten, bis die Japaner hinterm Baum verschwunden waren.





Einmal hin, einmal her, dann nach Holzgau zu den Simms-Wasserfällen und dem Klettersteig dort.
Dort war ein bissl was los, klar bei DEM Wetter.
Aber, lucky me: im Klettersteig war ich so gut wie allein, die nächste Riege kam, als ich gerade ausgestiegen war.
Das ist echt der Knaller wie das Wasser da mit Urgewalt unter den Seilbrücken tobt!




Der Klettersteig ist noch ganz neu und echt cool;- direkt über dem tosenden Höllenschlund gehen zwo Seilbrücken hin und her;- nix für schwache Nerven.
Im Prinzip geht das einmal um die zwo Felsen, die rechts und links des Wasserfalls rausgucken und dann hat mans auch schon, höhöhö...










Hinterher schnell die Klettersachen aus undn paar Meter weiter hoch zu Utas Café. Kaffee und Apfelstrudel sind obligatorisch nach getaner Müh und Plag und Unrast, danach die Stöcke gezückt uuuuund Abstieg.

Freundlicherweise gibts auch hier ne Hängebrücke, die gegenüber der Highline179 gerade mal knappe 5m niedriger über Grund ist, dafür allerdings nur halb so lang und von daher auch etwas weniger spaktekulär.
Reicht aber schon auch.





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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 17:57 Antworten mit Zitat
Käpt'n Grog
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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 20:37 Antworten mit Zitat
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Finde ich auch, tolle bilder und nette Tips... gibts im sauerland ja so nicht.

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Gruß


Georg

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BeitragVerfasst am: 05.10.16, 21:46 Antworten mit Zitat
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Ja langsam, ging ja noch weiter.
(Hatte nur Feierabend und muss nu daheim weitermachen...Mr. Green )

Nachdem mir die Aktion noch nicht ansatzweise den Stöpsel gezogen hatte wie die Story in der Brenta, gings am nächsten Tach aufn Friedberger Klettersteig.
An sich relativ easy, aber dreieinhalb Stunden Aufstieg, genauso weit (aber halt schneller, bergab schiebt die Masse) runter, insgesamt so um die 1200-1300hm.










Wenig Luft unter den Sohlen, eher so n Weg am Berg entlang mit nem Seil zum festhalten. Wirklich zu Klettern gabs nur n paar Meter (die letzten) zum Gipfelkreuz rauf.




Runter waren wieder Pfade und Wege, über die all jene, die ich an dem Tag traf, auch hochgestiefelt waren.
Merke: je leichter der Klettersteig und je besser erreichbar (mit nem kleinen Abzweig hätte ich auch mit ner Seilbahn runterfahren können, wär dann aber nicht am Auto rausgekommen), umso mehr ist los dort, vorallem wenns Wetter passt.
Diese Lehre sollte sich direkt am nächsten Tag bewahrheiten, aber dazu später...







Noch ne Detailaufnahme von oben:




So siehts nämlich aus.
Denn irgendwo kommt einem irgendwann dann mal der Sensenmann in die Quere und in dem Moment denkt man ganz gewiss nicht "Schitt, ich hätte im Leben öfter in die Firma gesollt"

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