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BeitragVerfasst am: 21.03.17, 15:14 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Zu den Ansaugstutzen:

Hast du rein optisch geprüft, oder die Dinger, besonders den linken mal abgenommen ?

Häufig vorkommender Fehler ist, dass sich das Gummi vom Alufuß löst.

_________________
Gruß,
Peter


Nur im Lexikon kommt Erfolg vor Fleiß.
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BeitragVerfasst am: 21.03.17, 15:16 Antworten mit Zitat
weinviertler
Hügelhüpfer
 
Anmeldung: 17.03.2017
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Optisch geprüft, abgenommen habe ich sie nicht.

Kann das am Wochenende jedoch noch überprüfen.
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BeitragVerfasst am: 21.03.17, 20:51 Antworten mit Zitat
TTGeorg
Profi-Supporter
 
Anmeldung: 05.01.2004
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Ansaugstutzen checken, sag ich nun nach den letzten Postings.. Das ablösen erkennt man nicht sofort....

_________________
Gruß


Georg

achtung dement!
ja ich bin direkt, aber ehrlich.
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BeitragVerfasst am: 21.03.17, 20:56 Antworten mit Zitat
weinviertler
Hügelhüpfer
 
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Lassen sich die dann wieder anbringen oder braucht man neue? Bzw in welcher Form lösen sich die ab? Auf was muss ich achten?
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BeitragVerfasst am: 21.03.17, 21:02 Antworten mit Zitat
TTGeorg
Profi-Supporter
 
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Hat Peter geschrieben... geklebt habe ich mal mit flex bond, habe aber keinen test durchgeführt. Bei viel Fahrern mit 15tkm und viel draußen stehen, gehn sie rund alle drei Jahre kaputt. Stückpreis bald bei 100€... gibt's aber nun bei Becki. Suche mal bei uns danach. Dein xmas Handel in Wien könnte auch was haben..

_________________
Gruß


Georg

achtung dement!
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BeitragVerfasst am: 22.03.17, 08:12 Antworten mit Zitat
Don Pedro
Profi-Supporter
 
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weinviertler hat folgendes geschrieben::
Lassen sich die dann wieder anbringen oder braucht man neue? Bzw in welcher Form lösen sich die ab? Auf was muss ich achten?


Das Gummi des Ansaugstutzens ist auf einen Alukörper vulkanisiert.
Mit den Jahren löst sich die Vulkanisierung ab. Das Gummi ist dann (zu) lose auf dem Alu= Falschluft.

In dem Falle hilft leider nur erneuern... Rolling Eyes

Das Gummi muss also fest sein.

_________________
Gruß,
Peter


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BeitragVerfasst am: 22.03.17, 17:33 Antworten mit Zitat
trischter
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Don Pedro hat folgendes geschrieben::

Mit den Jahren löst sich die Vulkanisierung ab. Das Gummi ist dann (zu) lose auf dem Alu= Falschluft.


Aber wenn der Vergaser bereits mehrfach aus- und wieder eingebaut wurde, ohne dass es nen Ansaugstutzen komplett zerlegt hat, wär ich guter Dinge, dass die tatsächlich noch ok sind.
Allerdings auch gerne genommen: den O-Ring zwischen Kopf und Ansaugstutzen weggelassen und irgendwas hingeschmiert.
Ich würdse komplett ausbauen und inspizieren...

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BeitragVerfasst am: 22.03.17, 17:37 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
Steilhang-Roder
 
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.....und es gab noch keine Rückmeldung ob der Gasschieber ganz zu ist.


Auch da kann "Falschluft" entstehen.



Gruß aus Tirol
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BeitragVerfasst am: 22.03.17, 18:05 Antworten mit Zitat
weinviertler
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Treckerfahrer, wie bereits erwähnt lässt sie sich nur mit Gas starten und am Leben halten. Folglich ist dieser nicht ganz zu. Geschlossen ist er wie erwähnt nur einen kleinen Spalt ca 1-2 mm geöffnet, so läuft sie allerdings nicht.

Falls du die Sekundärseite meinst: die ist ohne Gas ganz zu und öffnet auch erst bei ca 3 mm des Primärvergasers, die ist also etwas später als normal dran.
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 10:09 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
Steilhang-Roder
 
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Nein, ich meinte schon die Primärseite!

Das hat folgenden Hintergrund:

Das System für den Choke sowie das System für den Leerlauf befindet sich in Saugrichtung gesehen hinter dem Gasschieber.

Das sind die Löcher für im Venturirohr.

Diese Systeme funktionieren aber nur richtig, wenn hier der notwendige Unterdruck herrscht.
Dazu muss der Gasschieber aber komplett geschlossen sein.
(mit der Standgasschraube ganz nach unten drehen)

Ist jetzt ein Fehler beim Choke oder beim Leerlaufsystem (Leerlaufluftdüse, Leerlaufdüse, Gemischregulierschraube) so fehlt das notwendige Gasgemisch, das den Motor starten bzw. im Standgas laufen lässt.

Dieser Fehler wird meist dadurch behoben, das man wenn der Motor einmal läuft das Standgas hochdreht wird und die Kiste über die Hauptdüse/Gasschieber am Leben bleibt.

Diese Krücke führt aber zu massiven Kaltstartproblemen, und zum Absterben im kalten Zustand!

Im warmen Zustand sollte der Motor so allerdings laufen.



Wenn der Choke funktioniert, liegt der Fehler in so einem Fall meist im
Leerlaufsystem.

Also auch diese reinigen/prüfen und den Gasschieber ganz nach unten drehen.


Das war jetzt etwas lang, aber ich hoffe ich habe es halbwegs verständlich rübergebracht.
Zum besseren Verständnis unten ein Link mit einer Animation.
Ist zwar ein Gleichdruckvergaser, aber das Prinzip ist bis auf Drosselklappe und Membran fast gleich.

Genau auf die verschiedenen Gasströme achten!!!!


https://www.youtube.com/watch?v=wyspAHrMbb8


P.S: Standgasschraube nur zu feineistellen benutzen, wenn sonst alles funktioniert.
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 10:30 Antworten mit Zitat
Don Pedro
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Eventuell auch ruhig mal den Chokeknopf ausbauen.
Ich hatte das schon mal, dass da ein Gummidichtteil verdreht war und so der Choker nicht mehr funktionierte.

Hier steht da noch mehr drin:

http://www.xt350.de/viewtopic.php?t=2240&highlight=choke

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Gruß,
Peter


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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 10:36 Antworten mit Zitat
weinviertler
Hügelhüpfer
 
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Wo genau sollte denn diese Leerlaufluftdüse sein?
Hört sich nach einem eigenen bypass am Gasschieber an?
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 15:00 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
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Die Leerlaufluftdüse befindet sich ganz hinten am Vergaser.
Es ist eine der beiden unteren Messingeinsätze, meist das mit dem größeren Durchmesser.

Es führt zum Sitz der Leerlaufdüse und von dort weiter zur Gemischregulierschaube (Wenn ich mich richtig erinnere)

Diesen Luftkanal mit einer einzelnen oder mit 2 verdrillten Kupferlitzen eines Lautsprecherkabels auf Durchgängigkeit prüfen. Sollte im Leerlaufdüsensitz herauskommen.
Dannach mit Vergaserreiniger oder Bremsenreiniger Kanal durchspülen.

In dem Zuge kannst Du auch das andere Loch prüfen/reinigen, welches in den Sitz der Hauptdüse führt.
Ist etwas tricky, weil geht ums Eck.

Wenn Du die Leerlaufdüse draußen hast, auch die Bohrung in das Venturirohr mit einem Draht auf Durchgängigkeit prüfen.

Selbiges kannst Du auch bei der Gemischregulierschraube machen, aber
vorher diese erst vorsichtig ganz eindrehen und die Gewindegänge mitzählen, sofern die nicht schon auf Standard gestellt wurde.

Dann noch Leerlaufdüse putzen.


Sofern Dein Problem ein Vergaserproblem ist, vermute ich den Fehler
irgendwo im Leerlaufsystem oder im Chokesystem.



P.S. Das mit dem herausgefallenen Gummiteil wie von Don Pedro beschrieben, hatte ich auch schon!
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 15:56 Antworten mit Zitat
weinviertler
Hügelhüpfer
 
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Vielen Dank für die Informationen, werde sie jetzt erst mal so wie sie ist zum Pickerl stellen, das muss sie erst mal wieder bekommen und anschließend nochmal genau in den Vergaser schauen.

Den Choke hatte ich übrigens schon ausgebaut.
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 17:52 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
Steilhang-Roder
 
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Wollte noch eine "Checkliste" nachreichen:

1. Motor kalt
2. Standgasschraube ganz rausdrehen. Schieber ist ganz zu. Wichtig!
3. Starten mit Choke

Motor startet nicht: Chokesystem Fehler
Motor startet: Chokesystem OK


4. Wenn Chokesystem OK läuft der Motor jetzt im Stand.

5. Motor warm. Choke reindrücken.

Motor läuft weiter: alles Ok , Standgasfeineinstellung mit Schraube
Motor geht aus: Leerlaufsystem Fehler


Wichtig ist nur den Schieber dichtzumachen!

Ist wie bei Dir:
Im Standgas atmest Du durch die Nase.
Wenn Du im Betrieb den Mund aufmachst ist ein Atmen durch die Nase nicht mehr möglich.
Ausser die Zunge(Schieber macht) das größere Loch dicht!
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BeitragVerfasst am: 23.03.17, 22:20 Antworten mit Zitat
trischter
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treckerfahrer hat folgendes geschrieben::
...mit einer einzelnen oder mit 2 verdrillten Kupferlitzen eines Lautsprecherkabels ...


Oah nee, ey, was soll denn dieses mechanische Gefuhrwerke immer?
Grad bei Düsen, die nicht tauschbar sind.
Wenns die Drecksdinger in Millimeterabständen gäb würd ich ja nix sagen, aber bei Hundertstel, reichts schon, da einmal nen Draht durchzuziehen und es stimmt nimmer.
Damit fängts doch dann immer schon an, dass irgendwann nix an dem Vergaser mehr stimmt und man rumstellen kann bis man schwarz wird, ohne auf nen grünen Zweig zu kommen.

Druckluft, wer das nicht hat, braucht am Vergaser gar nicht anfangen-Reinigungsbad-Ultraschall, Punkt.
Elektrikerschraubenzieher wo die Spitze parallel zuläuft und nicht spitz, damit die Schlitze in den Düsen nicht ausnudeln, das wars, mehr braucht man nicht, mit weniger kommt man aber auch nicht aus.
NIX IM Vergaser wird mechanisch gereinigt, aufgepopelt oder durchgebohrt, nix, nix, nix. Durchblasen, wenns nicht geht, einlegen und solange probiern, bis es geht.
Man sieht ja sogar, wo welcher Kanal hinführt und wo es rausblasen muss, wenn man irgendwo reinbläst. Selbst Bremsenreiniger oder sonst ne Brühe kann man reinspritzen und gucken, wo es rauskommen muss, aber bitte nicht in dem Ding rumpofeln.
Und noch n kleiner Tip: auch die Japaner, so pfiffig wie sie sonst auch sein mögen, können nur geradeausbohren, keine Kurven, nicht ums Eck. Wenns irgendwo um die Ecke gehn muss, gibts ne Querbohrung, die mit ner eingepressten Messingperle verschlossen wird, alternativ nimmt man auch mal ne Einstellschraube, selten ne Verschlussschraube wie bei manchen Gleichdruckvergasern im Bereich der Übergangsbohrungen.

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BeitragVerfasst am: 24.03.17, 10:07 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
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Hallo trischter!


Naturlich hast Du vollkommen recht.
Kann man alles unterschreiben.

Nur sind die Düsen so klein, dass mit Druckluft rein gar nichts geht.
Weder von vorn noch von hinten.

Ist wie wenn du durchs Schlüsselloch in den Hausgang blasen würdest.

Da Kupfer aber weicher sein sollte als Messing erscheint mir das reinpopeln gerade noch als tragbar.


Wer´s ohne "Popeln" hinkriegt: Gatulation! Alles richtig gemacht!


Gruß Jochen
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BeitragVerfasst am: 24.03.17, 18:40 Antworten mit Zitat
trischter
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treckerfahrer hat folgendes geschrieben::

Nur sind die Düsen so klein, dass mit Druckluft rein gar nichts geht.
Weder von vorn noch von hinten.


Da sind wir absolut nicht einer Meinung.
Ich mein, n paar Vergaser hab ich auch schon gemacht...
Natürlich blästs tüchtig auch daneben, aber letztlich findet ein Teil der Pressluft auch durch die feineren der Düsen.
Beispiel Leerlaufsystem: Leerlaufdüse raus, Gemischregulierschraube raus, durch den Düsenstock reinpusten, dann musses an der Leerlaufluftdüse rausblasen, an der Gemischregulierschraube und wenn man die zuhält, das geht normal noch mit einem Finger, auch aus den Austrittsöffnungen in den Ansaugkanal.
Ich hab bisher IMMER ne Möglichkeit gefunden, das alleine zu bewerkstelligen.
Ein weiterer Vorteil mit Druckluft: sie kommt im Gegensatz zu jeder Art von Draht auch um die Ecken, wenn die Kanäle nicht alle stockgeradeaus gehen.
Prinzipiell kann ja auch dort was verlegt sein.

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BeitragVerfasst am: 24.03.17, 20:05 Antworten mit Zitat
treckerfahrer
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Hallo Trischter!


Das sollte jetzt hier kein Ping-Pong wegen Kleinigkeiten werden.
Bin überzeugt, dass Du das was Du machst auch richtig machst.

Mit "geht rein gar nichts" meinte ich aber nicht, dass gar nichts durchgeht, sondern das der Luftstrom nicht ausreicht um etwas freizublasen.
An einem Ende geht nicht viel genug rein, vom anderen Ende aus bläst man gegen die kleine Öffnung.

Bei mir kullerte nach Ultraschallreinigung irgendeine Ablagerung in dem Gang herum die am Eck immer wieder dichtgemacht hat.
Hab ich mit Draht zerkleinert und ausgespült.
Mein Vergaser lag aber auch ein paar Jahre in einer Tischlerei herum.


Gruß

edit:
glaube aber eh´nicht, dass das Problem auf der Luftseite liegt, sondern
auf der Spritseite.
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BeitragVerfasst am: 25.03.17, 09:33 Antworten mit Zitat
trischter
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Zu jeder Regel gibt es ne Ausnaahme, die sie bestätigt.
Nachdems mir aber zunehmend aufn Zeiger geht, dass im grossen, weiten Internet keine vernünftigen Informationen mehr zu finden sind und es in Belangen, mit denen ich mich auskenne, selbst für mich immer schwieriger wird, Bullshit von Wahrem und Richtigem zu unterscheiden, halte ich es für wichtig, immer wieder die korrekten Vorgehensweisen und Hintergründe aufzuzeigen.

Egal ob im Fahrrad- oder Motorradbereich, mittlerweile hab ich auch n bissl Einblick, was Schuhe zum Laufen, Wandern oder Bergsteigen angeht oder guck mit einem Auge immer mal wieder (belustigt bis angewidert) hin, wenns um Sitzpositionseinstellungen am Radl geht, wird über etablierte, geschulte und mit Referenzen versehene, niedergelassene Gewerbe hergezogen und das noch von Typen, die notfalls nichtmal den eigenen Namen richtig schreiben können und dämlich sind wie n Meter Gehsteig.

Es darf nicht passieren, dass Richtiges und Wichtiges plötzlich nicht mehr wahr ist, weil es von Stammtischweisheiten, Halb(immerhin!)wahrheiten und dummem Schlossergequatsche von Leuten im Internet, die nichtmal nen Schuh binden können, beiseitegefegt wird, Hinz und Kunz meinen, alles besser zu wissen als Hersteller, Ingenieure und Konstrukteure und Falsches richtig zu werden scheint, weils im Internet oft genug verbreitet wurde.

Dazu hab ich schon zu viele, übel zugerichtete Grotten von stolzen "hat noch nie ne Werkstatt gesehn, die haben alle keine Ahnung, immer alles selbstgemacht!"-Hobbyschraubern und -Besserwissern aufm Werktisch gehabt.

Sicher hat in Werkstätten und Profibetrieben auch nicht jede/n die Weisheit und Erkenntnis geküsst, sicher haben die ein monetäres/kommerzielles Interesse (wer von euch nicht?), klar ist manchmal die Schwarmintelligenz eines Forums hilfreich, aber manchmal halt auch lästig und diesen Fällen, so finde ich, muss man einfach entgegenwirken.
Deshalb spiel ich manchmal den Korinthenkacker.

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