Beiträge von treckerfahrer

    Nun ja, ich kenne halt nur das extreme... 600er

    Vom 350 kenn ich das gar nicht..

    Die Getriebe haben wahrscheinlich eine schmale Drehmoment-Range und
    danach kollabieren sie.
    bzw. werden bei Modellwechsel die Hubräume immer erweitert, nur die Komponeten
    bleiben aus Kostengründen gleich.

    Bei der 350 kein Problem - die 550 geht auch noch - aber die 600 war dann wahrscheinlich zuviel.


    Bei den Yamaha´s XTZ 750 war´s auch kein großes Problem, aber die Aufstockung des Motors auf
    850 ccm bei den TDM`s ließen die Getriebe wie die Fliegen sterben.

    Scheinbar sehe ich dann schlecht. Wo sind die Ausbrüche? Bin jetzt kein Wellenprofi, aber letztlich habe ich da schon ganz andere Getrieberäder gesehen, die in irgendwelchen Karren noch funktionabel ruderten.
    Was meint denn der Rest der Gemeinde dazu? Und: Wenn es nicht mehr Deinen Ansprüchen genügt, mach's einfach neu!
    Viele Grüße, Svenno

    Denke die Zähne sind nicht das Problem.
    Sondern die Taschen die doch erhebliche Dellen haben.
    Auch die Klauen sind sehr negativ abgeschrägt - die sollten eigentlich positiv hinterschliffen sein,
    um die Dinger beieinander zu halten:

    Ein Wiedereinbau wäre m.E. nach fahrlässig.
    Schade um die ganze Arbeit.


    Gruß Jochen

    Man kann die Bemühungen der Kunststoffdrucker gar nicht hoch genug einschätzen.

    Mache mir immer mehr Sorgen, was mit den ganzen Plastic´s und Kunstofftanks etc.

    passiert wenn die mal richtig in die Jahre kommen.

    Irgendwann stehen von unseren Schätzchen nur mehr die Gerippe herum, wie auf

    dem Dinosaurierfriedhof.


    Hoffentlich ist die Entwicklung bis dahin soweit, dass man das alles einfach nachdrucken kann.


    Gruß

    Hallo!


    Ich kenne so ein Problem von den TDM´s , von denen ich auch eine habe.

    Dort verschleißen die Zapfen auf dem Zahnrad des 3, Ganges.

    Diese sind dann abgerundet und werden seitlich aus den Taschen der Gegenseite gedrückt.

    Dies geschieht bei einem bestimmten Drehmoment - sobald dies ein wenig nachlässt drücken

    die Schaltklauen, die ja ausweichen mußten, das Zahnrad wieder in Position.

    Also eine ähnliche Symptomatik - allerdings Drehmomentabhängig z.b. beim Beschleudigen.

    https://tdm-forum.net/viewtopic.php?…zahnrad#p366985


    Gruß

    Wieso Bioethanol?

    Das Zeug im Sprit verursacht doch die meisten Probleme.

    Oder verstehe ich da etwas nicht?????

    Spiritus ist auch Ethanol - ca. 95 % mit Vergällzusatz gegen trinken.


    Jochen

    Hier mal ein Post von Lugo vom Mai letzten Jahres:


    LuGo 

    Die Nadel sollte eigentlich 5 Kerben haben, jedenfalls ab Werk.

    Anbei mal die ET-Nr. des Satzes: 51Y-1490J-10, den Satz gibt es aber bei Yamaha nicht mehr.

    Von Keyster gibt es 2 Sätze:

    -KY-0720N da sind 2 Nadeln mit jeweils 5 Kerben drin

    -KY-0621N da ist nur eine Nadel mit auch nur einer Kerbe drin


    Und noch ein Link dazu:

    https://www.ebay.at/itm/3063433255…4IaAkG1EALw_wcB


    Das scheint ein rechter Mist zu sein!?!?!?!?!?!?

    Die Dichtheit des Chokekolben könnte man dadurch prüfen, indem man einen passenden kleinen Schlauch
    über die Steigleitung stülpt und dort reinpustet.

    Mal mit offenem Choke , mal mit geschlossenem Choke.

    Wichtig:

    Der Schlauch muss gut sitzend bis nach ganz oben geschoben werden, da Dir sonst die Luft
    über die Querbohrung abhaut - aber das hört man.

    1. Zeitweise geringer Benzinstand im Benzinfilter (in der Benzinleitung zum Vergaser)?

    Hier könnte auch ein Problem liegen:.

    Hatte bei einer Aprilia Pegaso das Problem, dass im Tank relativ viel Schmutz war.
    Deshalb habe ich einen Benzinfilter (Mahle KL mit Papier ) montiert, weil ich was Gutes tun wollte.

    Daraufhin zeigten sich die gleichen Symtome (halbleerer Filter, schlechter Motolauf) -ohne Filter kein Problem.

    Am Ende war das Sieb auf dem Benzinhahn soweit dicht, das es in Verbindung mit einerm Bezinfilter
    nicht mehr genug Sprit gab.

    Erst die Reinigung des Benzinhahnfilter brachte Besserung.

    Nun funktionierts auch mit Filter relativ Problemlos (erst bei sehr niedrigen Tankfüllung beginnts zu ruckeln.)

    Filter ist immer voll, erst zum Spritende wird er wieder halbleer - dann ruckelts.

    Auch meine TDM verträgt keinen Filter.

    Was ist an den unterschiedlichen Schwimmerkammern denn je anders?

    Letzlich geht es um die Frage, ob wir alle unterhalb der Choke-Kammer diese 2. Düse oder
    Ventil haben und was es für eine Funktion hat.

    Aber Du hast Recht, es könnten sich auch unterschiedliche Steigrohrlängen daraus ergeben.

    1. Die eigentliche Schwimmerkammer ist "sowieso" belüftet, und ob in das Choke-System durch die Undichtigkeit zuviel Luft oder zuviel Benzin kommt, dürfte für alles außerhalb des Choke-Systems keine Rolle spielen.

    Schau mal ganz oben wo das Messingrohr im Vergaser verschwindet, da ist im Alu-"Überrrohr" auch noch
    eine Belüftungsbohrung für die Choke-Kammer.

    1. Für das Choke-System wird die Undichtigkeit wohl dazu führen, dass kein Benzin angesaugt werden kann, eine Gemischanreicherung beim Ziehen des Chokes findet dann nicht statt.


    Das Ansaugröhrchen reicht weit nach unten in die Choke-Kammer, da müsste eigentlich immer Sprit sein, weil dieser ja genauso
    hoch steigt wie in der großen Schwimmerkammer. (kommunizierende Gefäße)
    Dieser Benzinstand liegt 5 mm +/1 unterhalb der Trennfuge.
    In der Höhe der Trenn- bzw. Dichtfuge sollte eigenlich immer Luft sein. (Belüftet von oben)

    Als "Sahnehäubchen" kommt noch dazu, dass das Messingröhrchen ganz oben, bevor es im Alu verschwindet
    eine Querbohrung für Luft hat (Quasi eine Bremsluft vermute ich).

    Das kann man aber nur Erfühlen wenn man eine einzelne Litze eines Bowdenzugs vorne eine 1 mm abknickt und
    sich so am Röhchen nach oben tastet bis es im Loch verschwindet.
    Schwer zu finden, aber sie ist da und ich habe versucht sie so auf Durchgang zu prüfen.


    Ihr seht das System ist doch recht komplex und ich habe mehr Fragen als Antworten.

    Das ist mit der Entdeckung der zweiten Chokedüse ganz unten nicht besser geworden.
    Aber vielleicht bringt das in Folge auch weitere Erkenntnisse was im Choke so eigenlich passiert.

    Ich werde mal meinen Vergaser nochmals ausbauen und versuchen, was zu finden - er hat
    ohnehin eine Reinigung nötig.

    Leider habe ich den O-Ring nicht vor Augen.

    Es ist schon zu lange her, dass ich die Schwimmerkammer abhatte.

    Wenn, dann sitzt er aber oben im Gehäuse und liegt nicht lose auf.

    Das er da sein sollte, macht auf alle Fälle Sinn.

    Tue mir nur schwer vorzustellen, das die Dichtung im Normalbetrieb (wenn der
    Choke geschlossen ist) eine Auswirkung hat.
    Aber man lernt immer wieder was Neues dazu.

    Ausser - wie gesagt - der Choke-Kolben ist undicht.

    Es bleibt auf alle Fälle spannend - scheinbar sind hier noch ein paar Geheimnisse versteckt.


    Gruß

    Also vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch.

    Ich spreche von dem Bereich mit den roten Kreisen.

    Die Bilder habe ich mir von den vorigen Posts ausgeliehen, bitte um Nachricht, wenn
    das nicht OK ist.


    Im roten Kreis ist Choke-Ansaugrohr, Pfeil ist Düse #1

    Im roten Kreis ist die Choke-"Kammer, Pfeil ist Zulaufbohrung oder Düse #2

    Alternative Bauform wie bei meinem Modell


    Wenn wir uns darauf einigen können, das wir hier vom Choke-System sprechen, dann wäre
    es spannend, die Eigenheiten hier zu diskutieren und vielleicht ein wenig Licht in die
    doch recht komplexe Geschichte zu bringen.

    Gruß